Wer KI nicht versteht, verliert morgen den Anschluss

KI-Schulung mit der UKL: Im Interview mit Carolin Katona, Geschäftsführerin der UKL iT & Logistik GmbH

Hamburg, 05. Juni 2026 – Die UKL iT & Logistik GmbH geht das Thema Künstliche Intelligenz konsequent an – nicht als Trend, sondern als strategische Notwendigkeit. Carolin Katona, Geschäftsführerin der UKL, hat gemeinsam mit ihrem Team an unserer KI-Schulung teilgenommen. Im Interview spricht sie über Berührungsängste, den verantwortungsvollen Umgang mit KI und darüber, warum Abwarten keine Option ist.

Viel Spaß beim Interview:

Stellen Sie sich kurz vor – wer sind Sie, und wofür steht Ihr Unternehmen in der Bahnbranche?
Gerne. Mein Name ist Carolin Katona und ich bin Geschäftsführerin der UKL iT & Logistik GmbH. Wir entwickeln digitale Lösungen für den Schienenverkehr und unterstützen unsere Kunden mit Software, logistischen Dienstleistungen und jeder Menge IT und Bahn-Know-how. Unser Ziel ist es, den Schienenverkehr zu stärken und nachhaltiger zu gestalten, in dem wir Brücken zwischen den verschiedensten Akteuren bauen.
Was hat Sie persönlich dazu bewogen, sich mit dem Thema Künstliche Intelligenz auseinanderzusetzen – gab es einen konkreten Moment oder eine Situation, die den Ausschlag gegeben hat?
Als ein modernes Unternehmen, was heute und in Zukunft clevere Lösungen für die Bahnbranche anbieten möchte, beschäftigen wir uns natürlich auch mit der Frage, welche Technologien die Arbeitswelt von morgen prägen werden. Spätestens seit dem breiten Durchbruch von ChatGPT wurde deutlich, dass KI kein kurzfristiger Trend ist, sondern unsere Arbeitsweise früher oder später verändern wird. Es ist unsere Aufgabe zu verstehen, welche Chancen sich daraus für UKL, unsere Mitarbeitenden und letztendlich auch für uns Kunden ergeben.
Welche konkrete Herausforderung oder Frage hat Sie in die Schulung geführt – was wollten Sie dort für sich oder Ihr Unternehmen klären?
Uns war wichtig, einen gemeinsamen Wissenstand unter allen Mitarbeitenden bei UKL zu schaffen und dabei gleichzeitig auf Chancen & Risiken einzugehen. Privat hat wahrscheinlich inzwischen jede und jeder schon einmal „irgendwas mit KI gemacht“. Wie und wo macht das aber im Arbeitsumfeld Sinn, welche Möglichkeiten gibt es, wo liegen auch Grenzen? Für die Beantwortung dieser Fragen wollten wir mit der Schulung zunächst eine solide Basis schaffen.
Was hat Sie in der Schulung am meisten überrascht oder zum Nachdenken gebracht?
Das gesamte Thema löst Neugierde als auch Unsicherheit aus. Einerseits ist es spannend zu sehen, was heute bereits alles möglich ist und wie wir uns darüber unseren Arbeitsalltag erleichtern können. Anderseits entwickelt sich die Technologie in einem unglaublichen Tempo, was bei Vielen auch Fragen und Sorgen auslöst. Die Schulung hat aber deutlich gemacht, dass der Mensch auch im KI-Zeitalter eine entscheidende Rolle spielt. Das ist wichtig und richtig.
Gab es einen Inhalt oder ein Praxisbeispiel, das Sie sofort auf Ihre eigene Situation übertragen konnten? Was war das?
Ja, beispielsweise die Überprüfung der Datenschutz- und Sicherheitseinstellungen im eigenen ChatGPT-Account. Darüber hinaus gab es spannende Einblicke in das Prompting und verschiedene KI-Tools, die mir bislang noch nicht bekannt waren. Dadurch wurde das Thema KI insgesamt greifbarer und praxisnah.
Was hat sich seit der Schulung verändert – in Ihrem Denken, in Ihrer Planung oder bereits im Alltag?
Ich glaube, die Schulung hat vor allem dazu beigetragen, Berührungsängste abzubauen und die Offenheit gegenüber KI-Anwendungen zu erhöhen. Gleichzeitig wurde aber auch das Bewusstsein für Risiken, Datenschutz und den verantwortungsvollen Umgang mit KI geschärft.
Wenn Sie einem Geschäftsführer aus der Branche, der noch unentschlossen ist, einen Satz mitgeben könnten – welcher wäre das?
Wer KI heute nicht zumindest ausprobiert und anfängt zu verstehen, wird morgen Schwierigkeiten haben, das Potenzial für das eigene Unternehmen zu nutzen.
Was ist der nächste konkrete Schritt, den Sie oder Ihr Unternehmen in Richtung KI-Einsatz gehen werden?
In der Softwareentwicklung und im Marketing nutzen wir heute bereits KI. Wir werden uns jetzt aber intensiv mit weiteren Möglichkeiten, auch für unsere internen Prozesse und administrative Aufgaben, auseinandersetzen. Dabei geht es uns vor allem darum unsere Mitarbeitenden bei Routineaufgaben zu entlasten und ihnen mehr Zeit für Aufgaben zu verschaffen, bei denen Erfahrung, Fachwissen und persönliche Entscheidungen gefragt sind.
  Danke Carolin und Team!

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